2012

Die Projekte im Detail

Adressbücher
Datenbank historischer Adressbücher

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 57 Bücher neu in die Datenbankerfassung aufgenommen. (Ende 2011: 353, Ende 2012: 410 Bücher)

Das abfragbare Datennvolumen wuchs in dieser Zeit um knapp 720.000 Datensätze. (Ende 2011: 2.754.945, Ende 2012: 3.473.105 Datensätze)

Daraus ergibt sich ein monatlich neu einzuspielendes Datenvolumen von ca. 60.000 Datensätzen, die zunächst auf Kompatibilität und durch verschiedene Suchroutinen auf auffindbare Erfassungsfehler überprüft werden müssen.

Claus Wittich hat sich aus Altersgründen inzwischen weitgehend aus der Erfasserbetreuung zurückgezogen. Umso erfreulicher ist es, dass wir durch Wolfgang Baumgartner neue Unterstützung erhalten haben.

Adressbücher in der DigiBib

Im Jahr 2012 wurden 79 neue Adressbuchdigitalisate in die DigiBib eingestellt, so dass wir aktuell 305 Adressbücher digital bereitgestellt haben. Dieser erfreuliche Zuwachs resultiert auch aus Kooperationen mit Vereinen und Bibliotheken, die uns ihre Adressbuchbestände zum Scannen zur Verfügung gestellt haben. Damit stehen in unserer DigiBib fast 10% aller überhaupt im Web frei verfügbaren Adressbuchdigitalisate (aktuell 3.287 Bücher).

Beim Scannen der Adressbücher kam natürlich der neu gekaufte Zeutschel-Scanner (OS 15000) zum Einsatz. Insgesamt wurden damit seit Ende Januar 2012 schon über 55.000 Einzelseiten gescannt, so dass sich die Beschaffung des Scanners bei gleichbleibendem Einsatz innerhalb von 3 Jahren amortisiert haben wird.

Arbeitslos wird der Scanner auf absehbare Zeit nicht werden, denn wir haben nicht nur über weitere 90 Adressbücher bereits zum Scannen beschafft oder geliehen bekommen, es warten weitere Adressbücher, z.B. aus Kooperationen mit dem Verein für Familienforschung e.V. Lübeck oder der Westdeutschen Gesellschaft für Familienforschung oder Bezirksbibliotheken des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde e.V. auf ihren Abruf.

Ausblick

Eine weitere, im Jahr 2012 ausgehandelte Kooperation mit dem Sächsischen Staatsarchiv, Referat Zentralstelle für Genealogie, steht kurz vor der Umsetzung. In einem ersten Schritt werden in diesem Jahr 50 Adressbücher aus den Beständen der Zentralstelle bei einem professionellen Scananbieter digitalisiert. Compgen finanziert die Digitalisierung. Die Scans werden sowohl dem Staatsarchiv als auch Compgen für die DigiBib zur freien Verfügung stehen.

Die vorgenannte Digitalisierung ist Bestandteil des Bestrebens, dazu beizutragen, dass bezogen auf das heute Bundesgebiet, evtl. auch auf das damalige Reichsgebiet, ein möglichst flächendeckenden Adressbuchbestand der Dekade 1930-1939 (-1945) im Web digitalisiert und frei zugänglich für Forschungszwecke zur Verfügung steht.

Zur Zeit laufen erste Tests, die Adressbucherfassung wie die Verlustlistenerfassung online zu ermöglichen.

Das Portal Adressbücher im GenWiki soll in diesem Jahr endlich weiter ausgebaut werden.

(Marie-Luise Carl)

DigiBib

Wie bereits bei den Adressbüchern berichtet, ist unser Zeutschel-Scanner fleißig im Einsatz.

Es konnten über 30 neue Buchprojekte erstellt werden, die wir entweder selbst gescannt haben oder für die uns Digitalisate gespendet wurden.

Ein besonderes Schmankerl bilden dabei die beiden von uns wieder aufgefundenen, lange verschollenen Kirchenbücher von Hemsbach, die wir natürlich, bevor wir sie an das zuständige Bistumsarchiv in Freiburg zurückgegeben haben, für die DigiBib gescannt haben. Inzwischen haben wir uns auch erfolgreich um eine Verkartung dieser Kirchenbücher bemüht. Sie wird derzeit in eine geeignete Form umgewandet, um sie in Gedbas der Forschergemeinschaft zur Verfügung stellen zu können.

Der Schwerpunkt in der DigiBib (ohne Adressbücher) lag im vergangenen Jahr auf der Transkription und Korrektur der Einzelseiten bereits bestehender Projekte. Hier hat Stefan Münnich das Projekt einen erheblichen Schritt weiter gebracht. Über 1.000 Seiten wurden allein im Rahmen der Korrekturen des Monats transkribiert und/oder korrigiert.

Ausblick

Derzeit haben wir für unbestimmte Zeit leider einen personellen Engpass in der DigiBib, der nur durch die Bereitschaft weiterer ehrenamtlicher Helfer überbrückt werden kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass es doppelt schwierig ist, während eines personellen Engpasses neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Hier sind wir sehr auf das Verständnis und den Langmut aller Hilfswilligen angewiesen.

(Marie-Luise Carl)

GEDBAS

Jahrelang gab es nur zu berichten, wie die bei GEDBAS veröffentlichten Daten zugenommen haben. Dieses Mal gibt es größere Neuigkeiten zu berichten: Im März 2012 habe ich die schon sehr in die Jahre gekommene Software gegen eine komplett neue ausgetauscht. Damit wurden eine Vielzahl von Wünschen realisiert, die von Nutzern an mich herangetragen wurden.

Neben der Unterstützung zahlreicher weiterer GEDCOM-Tags (im Detail kann hat dies auf der Seite http://wiki-de.genealogy.net/Gedbas/GEDCOM-Import nachlesen) wurde insbesondere die Darstellung von Quellenangaben stark verbessert. Sind in der GEDCOM-Datei GOV-Kennungen enthalten, so erzeugt GEDBAS automatisch einen passenden Verweis ins GOV. Weiterhin hat jeder Einsender die Möglichkeit bekommen, einen Beschreibung für seine Datei einzugeben. Auf diese Weise kann man die Veröffentlichung seiner Daten persönlicher gestalten.

Für die Entwicklung von GEDBAS konnte Rolf Freytag (der bereits viele Jahre lang Anfragen per E-Mail zu GEDBAS beantwortet hat) als Programmierer gewonnen werden. In einer Zusammenarbeit mit Albert Emmerich wurde so z.B. eine - auf CompGenD-L heiß diskutierte - Unterstützung für nicht-GEDCOM-konforme Datumsangaben (die in der freien Wildbahn leider noch viel zu oft auftreten) entwickelt.

Derzeit (10. März 2013) enthält GEDBAS 10.365 Dateien, die 10,7 Millionen Personen und 4 Millionen Familien beeinhalten.

(Jesper Zedlitz)

GenWiki

Das GenWiki wird beständig weiter ausgebaut.

Hervorzuheben sind beispielhaft die in 2012 neu entstandenen Portale Bavaria und Militär.

Beispielgebend ist auch der beständige Ausbau des Artikels Gemeindearchiv Rommerskirchen. Der Geschichtskreis Rommerskirchen, angeführt von Klaus Erdmann, stellt hier viele digitalisierte Archivalien, so auch die Standesamtsregister der zum Archivsprengel gehörenden Standesämter, in Kooperation mit dem Archiv zur Verfügung.

Für Ordnung sorgen einige Bots, kleine Programme, geschrieben von Peter Gassner, die häufig vorkommende Fehler aufspüren und bereinigen. Bots im Einsatz 

  • prüfen, ob geleerte Artikel der Kategorie Löschvorschlag zugeordnet wurden und holen das ggf. nach
  • entfernen überflüssige Zeichen (aus OCR-Texterkennungen z.B. das bedingte Trennzeichen)
  • tragen Kategorien nach, z. B. für Forscherkontakte, Zufallsfunde, genealogische Kalenderblätter usw.

Eine technische Neuerung gibt es in den Kategorien durch die Extension (Erweiterung) CategoryTree. Man kann nun nicht nur sehen, welche direkten Unterkategorien eine Kategorie hat, sondern auch, wie viele Artikel in den Unterkategorien zahlenmäßig vorhanden sind. Klickt man auf das kleine Pluszeichen vor einer gelisteten Kategorie, werden sogar die Namen der darin enthaltenen Einzelartikel direkt anklickbar gelistet. 

(Marie-Luise Carl)

GOV

Auch das GOV wurde 2012 mit einem - über die üblichen Fehlerbeseitigung hinausgehenden - Softwareupdate versorgt. Die offensichtlichste Neuerung dürfte die verbesserte Kartenanzeige sein. Neben der Übersichtskarte wird zusätzlich eine OpenStreetMap-Karte herangezogen, die die genaue Lage des Ortes zeigt. Zahlreiche weitere Erweiterungen sind für den normalen Nutzer nicht zu sehen. Sie dienen zum Teil der Vorbereitung weiterer Zusammenarbeit, wie z.B. die Unterstützung von englischem Quicktext.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit für Vereine, Patenschaften für eine Region zu übernehmen und sich dort verstärkt um die Datenpflege zu kümmern. Leider wurde diese, den Mitgliedsvereinen der DAGV einem Schreiben vorgestellte, Möglichkeit noch nicht wahrgenommen. Wir hoffen aber, dass wir durch direkte Gespräche Vereine von den Vorteilen, die eine solche Patenschaft bietet, überzeugen zu können.

GOV enhält im März 2013 knapp 308.000 Objekte (Wohnplätze, Verwaltungseinheiten etc.), von denen gut 276.000 mit geographischen Koordinaten versehen sind.

(Jesper Zedlitz)

Grabstein-Projekt

Im vergangenen Jahr erlebte das Grabstein-Projekt einen großartigen Zuspruch. Zahlreiche neue motivierte Mitarbeiter meldeten sich und wurden begrüßt. Die Zahl der dokumentierten Friedhöfe hat sich mehr als verdoppelt, die erfassten Grabstellen konnten um 120.000 und die der Personen um 200.000 erhöht werden.

Etliche Fördervereine von historischen Friedhöfen und Heimatvereine bekundeten ihr Interesse am Grabstein-Projekt und arbeiten im Projekt mit. Erstmalig wurden sogar in den Wintermonaten bei Frost und Schnee Grabsteine fotografiert und die Fotos im Projekt archiviert.

Die Dokumentation der ca. 240.000 Grabstellen des größten Parkfriedhofs in Hamburg-Ohlsdorf erfährt eine große Aufmerksamkeit in der  Öffentlichkeit und bei den Genealogen. Rund ein Zehntel der Grabsteine sind bereits erfasst. Das Grabstein-Projekt archiviert mittlerweile Grabsteine von Friedhöfen aus fast allen deutschen Bundesländern. Die "Grabsteiner" würden sich freuen, wenn sich auch Genealogen aus dem Saarland zur Mitarbeit begeistern und die Lücke schließen würden. 

(Holger Holthusen)

Metasuche

Für die Metasuche konnten wir im vergangenen Jahr einen weiteren Verein gewinnen, der eine Datenbank über die Metasuche durchsuchbar gemacht hat, die Upstalsboom-Gesellschaft mit Grabsteinen aus Ostfriesland.

(Jesper Zedlitz)

Online OFBs

Im Jahr 2012 sind wurden 52 neue Online-OFBs in unsere Datenbank aufgenommen. Sie verteilen sich wie folgt: Schlesien (13), Hessen (10), Baden (9), Niedersachsen (5), Brandenburg (4), Pommern (3), Sachsen-Anhalt (2), Neumark (2), Bremen (1), Schleswig-Holstein (1), Ostpreussen (1), Ungarn (1), Italien (1)

Bei den meisten werden regelmäßig Updates eingespielt, so dass sie immer auf einem aktuellen Stand sind. In der Updatemöglichkeit ist auch der große Vorteil gegenüber einer (ausschließlichen) Buchpublikation zu erkennen.

Zur Zeit sind

  • 377 Online-OFBs verfügbar, in denen
  • 4.873.048 Personendatensätze enthalten sind, auf die insgesamt
  • 398.614.360 mal zugegriffen wurde.

(Herbert Juling)

Verlustlisten

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2012 haben wir das neuartige Konzept zur Erfassung von Quellen gezeigt, das wir für die Indexierung der Verlustlisten des 1. Weltkriegs verwenden. Das dieses Projekt unsere Erwartungen weit übertroffen hat, konnten wir zu dem Zeitpunkt nur ahnen. Es ist beeindruckend, in welchem Tempo die vielen fleißigen Helfer die Daten dieser für die Zeit 1914-1919 wichtigen und quasi einmaligen Quelle erschließen. Bis Anfang März 2013 sind bereits mehr als 4,2 Millionen Datensätze (von geschätzten 9 Millionen) erfasst worden. Das Ziel, bis zum hundertsten Jahrestag Ende 2014 mit der reinen Erfassung der Daten fertig zu sein, rückt in greifbare Nähe.

Mittlerweile sind mehr als 500 Erfasser registriert, von denen etwa 100 bis 150 aktiv an der Erfassung mitarbeiten und dabei täglich derzeit etwa 10.000 Datensätze neu erfassen. Weitere etwa 10 - 15 Personen helfen mit, Erfassungsfehler aufzuspüren und zu melden, damit diese korrigiert werden können.

Betreut wird das Projekt von Marie-Luise Carl (Organisation), Jesper Zedlitz (Organisation und Technik), Nick Rudnick (Bearbeitung von Anfragen), Susanne Nicola (Fehlerkorrekturen, Benutzerbetreuung, Vollständigkeitskontrolle) und Ulrich Hahn (Fehlerkorrekturen, Vollständigkeitskontrolle)

Da uns einige Seiten nur in Form sehr schlechter Scans vorlagen, haben wir uns bemüht, dafür Ersatz zu beschaffen. Dazu haben wir zum einen mit Hilfe des vereinseigenen Mikrofilmscanners ca. 4.500 neue Scans der Mikrofilme erstellt. Zum anderen haben wir mit der Universität Poznań weitere mehrere tausend Scans ausgetauscht: Dort gab es bereits zahlreiche sehr gute Scans der Verlustlisten, andere Seiten fehlten ihnen. Im Tausch haben wir DVDs mit Scans aus Polen bekommen, dafür haben wir die dort fehlenden Seiten auf DVDs geschickt.

(Jesper Zedlitz, Susanne Nicola)

IT

An der IT-Infrastruktur wurden seit der letzten Mitgliederversammlung keine größeren Veränderungen vorgenommen. Im letzten Jahr zeigte uns unsere Systemüberwachung an, dass sich eine Batterie in einem der RAID-Controller (damit werden mehrere Festplatten zusammengeschaltet, so dass der Ausfall einer oder auch zweier Platten keinen Schaden anrichtet) dem Ende ihrer Betriebszeit näherte. In enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Rechenzentrums in Bremen, bei dem unsere Server stehen, konnten wir ohne große Einschränkungen den Austausch dieser Batterie durchführen.

Eine weitere Änderung im Hintergrund - die übrigens in Zusammenhang mit dem erwähntenAusschalten eines Servers zwecks Batteriewechsels stattfand - war das Einrichten eines zweiten MySQL-Datenbankservers. Wir haben nun zwei MySQL-Datenbankserver, die ihre Daten miteinander abgleichen. Beim Ausfall eines Datenbankservers können wir so auf den zweiten umschalten und so Ausfallzeiten minimieren. Auch beim wöchentlichen Erstellen der Komplettsicherung der Datenbanken ist der zweite Datenbankserver hilfreich. Aufgrund des immer weiter wachsenden Datenbestandes dauerte die Sonntag nachts startende Sicherung mittlerweile so lange, dass es zu Beeinträchtigungen der Benutzung kam. Nun können wir die Sicherung auf dem zweiten Datenbankserver durchführen, der erste bleibt komplett ungestört.

Ebenfalls im Hintergrund hat sich die Aktualisierung unseres Ticket-Systems OTRS abgespielt. Wir lagen mit unsere Installation bereits einige Versionen zurück und immer wieder gab es bei der täglichen Arbeit mit ärgerlichen Fehlern zu kämpfen. Daher haben wir uns entschieden, auf die aktuelle Version zu aktualisieren. Das habe ich im Februar 2013 durchgeführt und tatsächlich sind die meisten Fehler nun verschwunden, so dass Anfragen besser bearbeitet werden können.

(Jesper Zedlitz)

Computergenealogie

Magazin

Unsere Quartalszeitschrift COMPUTERGENEALOGIE wird nunmehr im 4. Jahr vom Ehlers-Verlag im Bremen hergestellt und pünktlich an die Mitglieder und Abonnenten verschickt. Die Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt und verläuft problemlos. Auch in der Redaktion haben wir die Belastung für unsere bisherige Chefredakteurin Renate Ell gemildert, indem wir im Rotationsverfahren für jedes Heft ein Zweierteam benannt haben. Sie bereiten das Heft vor und halten den Kontakt zu den Autoren. Die Koordinatorin Doris Reuter ist die Ansprechpartnerin für den Verlag und bereitet mit ihm das Layout vor. Jedes Heft bekommt einen Themenschwerpunkt. Für Heft 1/2013 war Genealogie im Westen das Hauptthema, für Heft 2/2013 Heraldik und für Heft 3/2013 Forschen im ehemaligen Osten. Vorschläge und Mitarbeit, besonders als Autoren, werden von allen Lesern erbeten. Die Redaktion braucht ihre Rückmeldung. Die Arbeit ist ehrenamtlich, die Autoren erhalten kein Honorar, ebensowenig das fleißige Lektoren- und Korrekturteam. Jede Art von Mitarbeit ist dringend erwünscht.

Newsletter

Den monatlichen Newsletter stellt Günter Junkers aus der Sammlung von Neuigkeiten aus unseren Projekten und der genealogischen Welt in Deutschland, Europa und Amerika zusammen. Er erhält inzwischen Unterstützung von Timo Kracke als erfahrener Sammler von Zeitungsartikel und Webnachrichten. Es ist erstaunlich, dass man in ihren Online-Ausgaben der Zeitungen jede Woche einen Berichte aus Archiven oder über Ahnenforscher vor Ort findet. Birgit Wendt hilft bei der Erstellung der Kurz- und News-Versionen des Newsletters, Bernd Riechey erstellt den dazu gehörigen RSS-Feed.

Familienforschung

Das erfolgreiche Sonderheft FAMILIENFORSCHUNG in der 5. aktualisierten Auflage von 2012/2013 ist nach wie vor der Renner unter den fundierten Anleitungen für die Familienforschung. Die Auflage ist deutlich höher als beim Quartalsheft. Eine ganz neu bearbeitete Neuauflage ist für 2014/2015 vorgesehen. Die Redaktionsarbeit daran wird in diesem Jahr intensiv angegangen.

(Günter Junkers)

Mitgliederentwicklung

Am 31.12.2011 befanden sich 3175 Mitglieder in unserer Mitgliederdatenbank. In 2011 hatten wir 165 Austritte bis zum 31.12.2012. Bis zum 17.11.2012 haben wir 317 Neumitglieder aufgenommen.

Wir haben in 2012 eine neue Vereinssoftware mit Musterfrau/mann getestet und werden diese Software im Jahr 2013 einem gründlichen weiteren Test unterziehen bevor wir die neue Software wirklich einsetzen.

(Helga Scabell)

Aus der Vorstandsarbeit

Organisation der Vorstandsarbeit

Einmal im Monat findet eine Vorstandssitzung als Telefonkonferenz statt. Zusätzlich zu diesen Terminen wurden 2 Präsenz Vorstandssitzungen durchgeführt (anlässlich der Mitgliederversammlung in München und zum Genealogentag in Augsburg).

Ansonsten wird die Vorstandsarbeit mit folgenden Medien und Hilfsmitteln erledigt:

  • Interne Mailingliste für Vorstandsmitglieder zur regelmäßigen und schnellen Kommunikation über aktuelle Themen
  • Nutzung des OTRS (Ticketing)-Systems um allgemeine Mails, die an die Vorstandsadressen gehen, gemeinsam bearbeiten und nachverfolgen zu können. Hierdurch ist eine größtmögliche Transparenz aller Vorgänge gegeben und weitestgehend sichergestellt, das möglichst zeitnahe Antworten gegeben werden können.
  • Nutzung der Software Teamspeak für die monatliche Telefonkonferenz, ergänzt bei Bedarf durch Seiten im GenWiki und den Internet-Dienst Etherpad. In einem geschützten Bereich des GenWiki wird eine ToDo-Liste gepflegt und die Vorstandssitzungen thematisch vorbereitet. Per Teamspeak wird die Telekonferenz aufgezeichnet und aus dem Mitschnitt anschließend das Protokoll erstellt und verteilt.
  • Nutzung des Internet-Dienstes Doodle zur Organisation von Abstimmungen (Beschlüsse, Termine, etc.) falls dringende Abstimmungen anstehen, die nicht bis zur nächsten Telefonkonferenz warten können
Themen aus der Vorstandsarbeit 2012

Ende des Jahres haben wir ein Schreiben an alle Mitgliedsvereine der DAGV geschrieben. Durch einen Kooperationsvertrag mit der DAGV haben alle Mitgliedsvereine der DAGV Anspruch auf bestimmte IT-Unterstützung. Darauf haben wir in dem Schreiben hingewiesen und zugleich einen Datenabgleich gemacht, welche Dienste genutzt werden und wer Ansprechpartner ist. Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt, auf Möglichkeiten der Zusammenarbeit hinzuweisen.

In Kürze hier eine Übersicht über die Themen, die wir seit der letzten Mitgliederversammlung bearbeitet haben:

  • Einarbeiten, Zugangsberechtigungen und Aufgaben neuer Vorstandsmitglieder
  • Versammlungen, Ausstellungen, etc.
    • Vor- und Nachbereitung der Mitgliederversammlungen 2012 (Organisation, personelle Besetzung, Ausstellungsstand, Vorträge, etc. ...)
    •  Vorbereitung Mitgliederversammlung 2013
    • Teilnahme an genealogischen Ausstellungen (München, Augsburg, Maastricht), Organisation, Vor- und Nachbereitung
    • Teilnahme an DAGV-Veranstaltungen (Februar: Satzungsdiskussion, September: Genealogentag)
    • Treffen der beiden Vorsitzenden mit dem DAGV-Vorsitzenden zur Vorbereitung einer DAGV-Tagung im April 2013 und Abstimmung gemeinsamer Eckpunkte
  • Allgemeine Themen
    • Ausgabenplanung
    • Anschaffungen
    • Verwendung vereinseigener Ausrüstung, z. B. Buch- und Mikrofilmscanner
  • Verträge
    • neue Vereinsverwaltungssoftware
    • Elektronik Versicherung
    • Neuer Server-Hosting Vertrag mit Briteline, Bremen
  • Vereinsverwaltung (Zur Ablösung einer Eigenentwicklung)
    • Test einer kommerziellen Software
    • Pflichtenheft erstellen
    • Kontinuierlicher Kontakt mit Hersteller wg. Erweiterungswünschen
  • Befassen mit juristischen Problemstellungen
    • Organisieren von juristischer Unterstützung nach dem Ausscheiden von Hans-Jürgen aus dem Vorstand
    • Niederlage vor Amtsgericht Pforzheim wg. einer Familienanzeige
    • Kontakt mit Datenschützer NRW wg. Familienanzeigen
    • Juristischen Rat einholen wg. allgemeinen Projektfragen
    • Juristischer und polizeilicher Umgang mit einer Cyber-Mobbing-Attacke gegen Vorstandsmitglieder
    • Urheberrechtsverletzungen im GenWiki verfolgen
    • Erarbeiten von Eckpunkten für eine künftige Nutzungsvereinbarungen mit Autoren (GenWiki, Online-OFBs, Fotografien von Grabsteinen, Datenlieferungen, etc.).
    • Voraussetzungen zum Bereitstellen alter CG-Hefte als PDF-Datei (Anschreiben aller Alt-CG-Autoren, Vertragsentwurf für künftige Beiträge, etc.)
    • Vorbereitung Satzungsänderung wg. Verwendung des Mini-GOV
  • Spezielle Projektthemen
    • Erarbeiten einer Vereinbarung mit dem Grabstein-Projekt zum Umgang bei Beschwerden
    • Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Forum
    • Vervollständigung der Verlustlisten Scans
    • Initiierung von Kooperationen im Adressbuchprojekt (Hannover, Leipzig, etc.)
    • Einführung von CMSimple für unsere Homepage
    • Einrichtung und Test eines Blog-Systems
    • Überlegungen zur Initiierung eines Gemeinschaftsprojektes mit anderen Vereinen zur Literaturverwaltung (OPAC) als Ergänzung (keine Konkurrenz) zur „Familiengeschichtlichen Literaturdatenbank der DAGV“.
  • Strategieentwicklung
    • zur künftigen Ausrichtung unserer Angebote an Vereine und Organisationen
    • zu einer besseren und konsistenten Öffentlichkeitsarbeit
    • Positionierung des CompGen-Vorstandes zu DAGV-Themen und zur Zusammenarbeit mit der DAGV allgemein
    • Überlegungen zur Zusammenarbeit mit (halb-)kommerziellen Vereinen, Organisationen und Firmen. Mit wem wollen/können wir zusammenarbeiten, wo sind für uns No-Go Punkte
    • Aufgaben einer möglichen Geschäftsstelle