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CompGen wird aktives Mitglieder in der GAGP

12.06.2016

Am 28. Mai 2015 wurde in St. Paul, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Minnesota, die sog. German American Genealogical Partnership (GAGP, deutsch: Deutsch-amerikanische genealogische Partnerschaft, DAGP) vereinbart. Ins Leben gerufen wurde diese Partnerschaft von der Germanic Genealogy Society (GGS), der Pommern Regional Group of Minnesota und der DAGV. Ziel ist ein enger Austausch zwischen Vereinen und Einzelpersonen, die sich mit der Geschichte deutscher Auswanderer und deren Nachkommen nach Amerika (German-Americans) beschäftigen. Kern der genealogischen Zusammenarbeit ist der Versuch, die unterschiedlichen Interessen (Amerikaner suchen Vorfahren in Deutschland, Deutsche suchen Nachfahren von Seitenlinien in Amerika). Für beide Seiten des Atlantiks ist es daher von großer Bedeutung, von einander zu lernen. (Quelle: DAGV)

Im Rahmen der DAGV Mitgliedschaft sind bereits alle Mitgliedsvereine Mitglieder der Partnerschaft. CompGen wird sich darüberhinaus als aktives Mitglied an den weiteren Aktivitäten der GAGP beteiligen und an diesen mitwirken.

 

Germanic Genealogy Society - http://www.ggsmn.org/cpage.php?pt=70
DAGV - http://www.dagv.org/?German-American_Genealogy___DAGP_%2F_GAGP

Großer Besucherandrang am CompGen-Stand beim Famillement 2016

10.06.2016

Fast 2900 Besucher wurden beim großen Informationstag am 2. Juni im und vor dem Stadtarchiv Utrecht gezählt. CompGen war zum dritten Mal beim Famillement dabei, das 2012 im Maastricht und 2014 in Leiden stattfand, diesmal gleichzeitig am Jahrestag der Stadtrechte-Verleihung im Jahre 1122. 

Auf dem Vorplatz waren überdachte Stände aufgebaut, auf zwei Etagen des Archivs boten Vereine, Archive und Gruppen ihre Informationen an. Im Begleitprogramm gab es Vorträge und Workshops aus vielen Bereichen der Genealogie. 

Der Andrang am Stand unseres Vereins und der benachbarten Aachener Gruppe der Westdeutschen Gesellschaft war sehr groß. Zeitweise standen die Interessenten mit ihren Fragen in Viererreihe vor unseren Rechnern. Alle hatten Fragen zur Herkunft ihrer deutschen Vorfahren und Verwandten, viele im benachbarten Oldenburger Land, Westfalen und Rheinland, aber auch z.B. in Ostpreußen. Auch berührende Schicksale waren dabei: So suchte eine Enkelin ihren deutschen Großvater, der im Zweiten Weltkrieg sich mit einer Niederländerin in Holland angefreundet hatte, dann aber wieder nach Deutschland zurück ging. Auch wenn natürlich nicht allen geholfen werden konnte, so sind doch einige weiterführende Informationen geflossen. Auch ein paar direkte Treffer konnten wir den Anfragenden vermitteln.

Unser kostenloser Sonderdruck der Computergenealogie war bereits am frühen Nachmittag vergriffen. Auch Hefte der Zeitschrift und die „Familienforschung“  fanden ihre Abnehmer.

Für den Verein für Computergenealogie war es eine sehr positive Veranstaltung, perfekt organisiert und für Aussteller und Besucher kostenfrei. Selbst der Internetzugang im Archiv war gut und frei zugänglich.

(Peter Zabel/Günter Junkers)

Heft 2/2016 der COMPUTERGENEALOGIE ist in den Druck gegangen

02.06.2016

Das Heft 2/2016 der COMPUTERGENEALOGIE ist in den Druck gegangen, spätestens zum 20. Juni wird das Heft beim Leser sein.

Diesmal geht es um die Datenbankvielfalt von A wie Adel bis Z wie Zufallsfunde. Beschäftigt man sich mit dem Thema Datenbanken, dann findet man endlos viele Lösungen von der privat betriebenen Insellösung bis hin zu groß angelegten Vereinsdatenbanken - von Zugriffsmöglichkeiten gegen Vereinsmitgliedschaft oder Abos bis hin zu frei zugänglichen, kostenfreien Angeboten. Sicherlich sind der Redaktion Datenbanken durch die Finger gerutscht - aber es wurde eine lange Liste aller gefundener Datenbanken erstellt, die natürlich wieder als PDF-Datei zum Download angeboten wird.


Ebenfalls im Heft: 

  • Wie sieht das Vereinswesen in den USA aus? 
  • Was sind Sammelakten und warum können alle Familienfoscher dazu beitragen, diese gefährdeten, wichtigen Unterlagen vor der Vernichtung zu retten?
  • Welche Genealogieprogramme wurden 2015 im Portal Gensoftreviews.com von Louis Kessler auf  die ersten 10 Plätze gewählt?
  • Und vieles mehr...

Nun heißt es nur noch warten, bis der Postbote den hungrigen Briefkasten füllt.

(DR)

Neue Verwandtschaftsforschung oder: Die Eroberung der Archive?

16.05.2016

Archivpflege für Westfalen-Lippe 84-2016Unser Vorstandsmitglied Thekla Kluttig sprach auf dem 18. Deutsch-Niederländischen Archivsymposiums im Herbst 2015 unter diesem Vortragstitel über das Verhältnis zwischen Archivaren und Familienforschern. Sie stellte vor, wie Familienforscher heute arbeiten, berichtete über Kooperationen zwischen Archiven und Familienforschern in Deutschland und den Niederlanden und hinterfragte die Haltung in den deutschen Archiven zu Familienforschern. Abschließend plädierte sie für den Ausbau von Kooperationen. Der Beitrag ist jetzt veröffentlicht im aktuellen Heft der "Archivpflege für Westfalen-Lippe" und kann hier (auf S. 10ff.) aufgerufen werden: https://www.lwl.org/waa-download/archivpflege/heft84/Heft_84_2016.pdf

Famillement 2016 in Utrecht - CompGen ist wieder dabei

30.04.2016

Bereits vor zwei Jahrens war der Verein für Computergenealogie in den Niederlanden auf der Famillement in Leiden mit einem Stand vertreten, nachdem wir bereits 2012 in Maastricht eine gute Famillement besucht hatten. Die Famillement ist sozusagen der Genealogentag der Niederlande und findet am Donnerstag den 02. Juni 2016 im Het Utrechts Archief, Hamburgerstraat 28, 3512 NS Utrecht statt.

Die Besucherzahlen liegen über 1.500 Besuchern und die Veranstaltung bietet Informationen für Anfänger und Fortgeschrittene Familienforscher.

Die Liste der Aussteller kann hier aufgerufen werden:
http://famillement.blogspot.de/2015/06/registratie-voor-deelnemende.html 

CompGen wird mit Stand, helfenden Mitgliedern vor Ort sein und über Forschung in Deutschland berichten. Wir freuen uns wieder bei unseren Nachbarn zu Gast zu sein.



Pressemitteilung vom CBG|Centrum voor familiegeschiedenis und Het Utrechts Archief 

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Was, schon vorbei? Rückblick auf die Mitgliederversammlung

18.04.2016

Besuch des Landeshauptarchivs in KoblenzDie Compgen-Mitgliederversammlung in Koblenz verlief wie im Zeitraffer. Am Freitag besuchte eine Gruppe das Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz. Besonders herausgestellt wurde von der Archivarin Frau Dr. Goebel, der Codex Balduini Trevirensis, ein über 800 Jahre altes Werk in einer besonders prachtvollen Ausgabe, das sich im Archiv befindet. Die Teilnehmer informierten sich ebenfalls über die Bestände des Landespersonenstandsarchivs.

Am Samstagmorgen mussten leider die beiden geplanten Vorträge krankheitsbedingt ausfallen. Statt dessen wurde durch Susanne Nicola und Andreas Job ein Workshop zur Indizierung neuer Quellengattungen im DES durchgeführt. Marie-Luise Carl hielt einen Vortrag zum Thema: Digitale persönliche Archive - Der digitale (genealogische) Nachlass.

 

Grußwort von Fr. Busch-Schirm, WGfF


Am Nachmittag fand die Mitgliederversammlung mit 45 Anwesenden statt. Die Vorsitzende der WGfF-Bezirksgruppe Koblenz, Frau Busch-Schirm, begrüßte die Compgen-Mitglieder im Herzen des Mittelrheintals. Der Compgen-Vorstand berichtete ausführlich über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr. Die Beisitzer Uwe Baumbach, Thekla Kluttig und Timo Kracke wurden wiedergewählt.

 

 

 

 

 

 

Die Compgen Mitgliederversammlung 2016


Unser Gründungsmitglied Günter Junkers stellte sich nicht mehr der Wiederwahl, bleibt aber dem Verein in der Redaktion und anderen Bereichen aktiv erhalten. Andreas Job kündigte an, dass er das Amt des Schriftführers turnusgemäß bis zur Mitgliederversammlung 2017 weiterführen wird. Die Suche für einen Nachfolger ergab einen anwesenden Interessenten für die Nachfolge. Die vom Vorstand vorgeschlagene Änderung der Satzung wurde bestätigt. Genauere Informationen wird das Protokoll der Mitgliederversammlung enthalten, das allen Mitgliedern zugehen wird.

 

 

 

Führung auf der Festung Ehrenbreitstein

 

Am Sonntagmorgen fanden bei glücklicherweise trockenem Wetter zwei interessante Führungen auf der Festung Ehrenbreitstein statt. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gab es einen regen Austausch mit den Vereinsmitgliedern.

Wir würden uns freuen, viele beim Deutschen Genealogentag in Bregenz (30.09.-2.10.2016) wiederzusehen!

CompGen auf der WhoDoYouThinkYouAre Live in Birmingham

13.04.2016
Nachdem wir in 2014 bereits erste Erfahrungen mit internationalen Genealogie Konferenzen bei der RootsTech in Salt Lake City machen konnten, war der Verein für Computergenealogie e.V. in diesem Jahr zum ersten mal bei der größten Genealogie Veranstaltung in Europa, bei der WhoDoYouThinkYouAre Live in Birmingham dabei.
 
Die WhoDoYouThinkYouAre Live ist ein Ableger der weltweit erfolgreichen TV-Show und dem in England populären Magazin und konnte in diesem Jahr über 13.200 Besucher anziehen. Mit diesen Besucherzahlen ist die Veranstaltung die größte Veranstaltung im Bereich der Genealogie in Europa.
Neben den auch in Deutschland bekannten kommerziellen Genealogie-Anbietern wie Ancestry und MyHeritage waren weitere für Großbritannien spezifische Aussteller vertreten und eine ganze Reihe an Genealogie-Vereinen präsentierten ihre Arbeiten.
Für Besucher gab es neben der großen Ausstellung eine Vielzahl von Workshops, bei denen zu speziellen Themen Vorträge stattfanden.
 
Unser Stand bildete zusammen mit der Anglo-German Family History Society und der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V., Bezirksgruppe Aachen die deutsche Ecke. An unseren beiden Tischen konnten wir mit einer Standpräsentation unsere Arbeiten und Projekte vorstellen, unsere Magazine zeigen und mit online Zugriff live in unseren Datenbanken suchen.
Besonders stolz sind wir auf Erlebnisse, wie eine Suche nach einem Großvater der aus Deutschland nach England ging. Gemeinsam mit der Forscherin haben wir über unsere Metasuche und einem Treffer im Ortsfamilienbuch Harburg/Elbe die Familienforschung um 4 weitere Generationen erweitert.
Insgesamt waren wir überrascht wie stark das Interesse an deutschen Vorfahren in Großbritannien tatsächlich ist. Unser Stand war fast dauerhaft besucht und es bildeten sich kleine Warteschlangen um in unseren Datenbanken zu suchen. Wir haben uns als Aussteller sehr wohl gefühlt und wurden von den lokalen Vereinen freundlich aufgenommen.
 
Neben einem Stand konnten wir am Samstag einen Vortrag in der Society of Genealogists - Education Zone platzieren. Timo Kracke hat hier unter dem Titel "Start Your Research For German Ancestors With genealogy.net“ CompGen und die Projekte auf der Internetplatform genealogy.net vorgestellt.
Die Education Zone war sehr gut gefüllt und die Besucher konnten direkt im Vortragsbereich unsere Flyer und Sonderdrucke mitnehmen. Einige Besucher konnten wir nach dem Vortrag mit gezielten Fragen an unserem Stand begrüßen.
 
Für CompGen waren Günter Junkers und Timo Kracke vor Ort.
(Timo Kracke)

Das Lübecker Adressbuchprojekt ist abgeschlossen

05.04.2016

Medieninformation vom Verein für Familienforschung e.V. Lübeck

Das Lübecker Adressbuchprojekt ist nach mehrjähriger Arbeit abgeschlossen.

Der Verein für Familienforschung hat in seiner Bibliothek 54 Lübecker Adressbücher aus den Jahren 1801 bis 1957. Diese stellen für  Genealogen eine vielfältige Forschungsgrundlage dar. Die Nachschlagewerke wurden nun in Zusammenarbeit mit dem Verein für Computergenealogie e.V. digitalisiert und sind für jedermann einsehbar.

 

Es begann am im Juni 2012 als Wolfgang Hohenfeld vom Verein für Familienforschung  e.V. Lübeck  mit der Vorsitzenden des Vereins für Computergenealogie e.V., Marie Luise Carl, Kontakt aufgenommen hatte, um die vereinseigenen Lübecker Adressbücher digitalisieren zu lassen. Es wurden 54 Adressbücher des Zeitraumes 1801-1957 eingescannt. Sie sind mittlerweile alle in der digitalen Bibliothek (Digibib) unter der Adresse

http://wiki-de.genealogy.net/w/index.php?title=Kategorie:Adressbuch_in_der_DigiBib&from=L

online einsehbar. Zum Abschluss des Projekts hat uns Horst Reinhardt von der  Geschäftsstelle des Vereins für Computergenealogie e.V., der die Arbeit von Marie Luise Carl im Oktober 2014 übernommen hat, seinen Dank für die jahrelange Zusammenarbeit ausgesprochen:

Danke will ich auch sagen für die Überlassung der Bücher zum Scannen - nur so können wir auch für alle Genealogen was zur Verfügung stellen.

Die meisten Bücher wurden mit einem Aufsichtscanner des Vereins für Computergenealogie e.V. gescannt. Die Digitalisierung der letzten Bücher des Gemeinschaftsprojektes erfolgte mit dem noch buchschonenderen neuen V-Scanner.“

 

Diesen Dankesworten kann sich der Vorsitzende des hiesigen Vereins für Familienforschung e. V. Lübeck, Herr Gerhard Huß, nur anschließen. Der hiesige Verein, der in diesem Jahr sein 50- jähriges Bestehen feiert, und seit vielen Jahren im Mühlentorturm seine Vereinsräume hat, freut sich, dass künftig durch das Gemeinschaftsprojekt die Lübecker Sammlung einem großen Nutzerkreis zur Verfügung steht.

Textverantwortlich: Stefan Muhtz


Abgeräumte Grabsteine

29.03.2016

Gerade solche Fotos sind der besondere Antrieb für die Mitarbeiter im Grabstein-Projekt, die auf den Friedhöfen stehenden Grabsteine durch Fotografieren zu erhalten. Auf diesem Feld wurden die Grabsteine von Grabstellen gesammelt bei denen die Liegezeit abgelaufen war und die Angehörigen sich nicht gemeldet haben. Das Schicksal  dieser letzten Zeugen von Menschenleben ist vorbestimmt: sie werden geschreddert.Das öffentliche, nicht kommerzielle Grabstein-Projekt wurde 2007 von einer kleinen Gruppe Ahnen- und Familienforscher als informative Nebenquelle ins Leben gerufen. Anlass war ein Bericht in einer Tageszeitung über abgeräumte Grabsteine von Grabstellen, deren Liegezeiten (meist nach 25 Jahren) abgelaufen waren. Man suchte interessierte Verwandte, die die Grabsteine übernehmen wollten. Andernfalls würden die Steine geschreddert und als Straßenunterbau verwendet. Es war klar, dass wir als Familienforschungsverein die Originalsteine nicht erhalten können, aber zumindest die auf den Steinen geschriebenen Familiendaten der Verstorbenen können durch Abfotografieren gerettet werden. Erst zukünftige Generationen werden diese Arbeit zu schätzen wissen, wenn der allergrößte Teil der Grabsteine nach Ablauf der Liegepachten auf den Friedhöfen abgeräumt sein wird. Die Daten und das Andenken an die Verstorbenen bleiben durch dieses Projekt erhalten.

 

Foto: Holger Holthausen 
Gerade solche Fotos sind der besondere Antrieb für die Mitarbeiter im Grabstein-Projekt, die auf den Friedhöfen stehenden Grabsteine durch Fotografieren zu erhalten. Auf diesem Feld wurden die Grabsteine von Grabstellen gesammelt bei denen die Liegezeit abgelaufen war und die Angehörigen sich nicht gemeldet haben. Das Schicksal  dieser letzten Zeugen von Menschenleben ist vorbestimmt: sie werden geschreddert.

 

Bericht der Klausursitzung des CompGen-Vorstands

14.03.2016

Die ehrenamtliche Führung der Geschäfte eines aktuell über 3600 Mitglieder zählenden Vereins erfordert einiges an Planung, Arbeitsteilung und Kommunikation zwischen den derzeit zehn Vorstandsmitgliedern. Im Alltag kommunizieren wir v. a. über eine Vorstands-Mailingliste und mittels monatlicher Vorstandssitzungen in Form abendlicher Telefonkonferenzen. Das operative Geschäft lässt sich so erledigen – Zeit für grundlegendere Analysen und die Entwicklung von mittel- und langfristigen Zielen bleibt aber selten. Deshalb hat sich der Vorstand – erstmals seit über fünf Jahren und unter Einbeziehung der Geschäftsstelle – am vergangenen Wochenende zu einer Klausursitzung im zentral gelegenen Hannover getroffen. Themenschwerpunkte waren die Aufgabenverteilung und Zusammenarbeit im Vorstand, der Sachstand bei und die weitere Arbeit an den zahlreichen aktuellen „Baustellen“ des Vereins, die Entwicklung und Prioritätensetzung mittel- und langfristiger Ziele sowie – last but not least – die Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 16./17. April 2016 in Koblenz. 

Wo stehen wir mit CompGen heute, wo wollen wir hin? Welche Ziele haben wir und wie, von wem und wann können Sie realisiert werden? Diese Fragen haben wir intensiv diskutiert und sind – kurz gesagt – zu folgenden Schlüssen gekommen: 

Wo stehen wir? Unser Verein ist erfolgreich, davon zeugen seine gut laufenden Mitmach-Projekte, die Online-Informationsangebote, die breit rezipierte Vereinszeitschrift „Computergenealogie“, eine zunehmende Reputation nach „außen“ und nicht zuletzt die steigende Mitgliederzahl. Zu danken ist dies allen Vereinsmitgliedern sowie nicht-organisierten Freiwilligen, die sich auf unterschiedliche Weise (von der schlichten Beitragszahlung bis zur intensiven und zeitaufwändigen Projektmitarbeit) für den Verein und seine Ziele einsetzen. Aber: so manches Projekt und manche gute Idee kann nicht (oder nur sehr langsam) realisiert werden – weil die notwendigen Personalressourcen fehlen. Der Verein und seine Projekte haben eine Größe erreicht, in der z. B. neben freiwilliger (und letztlich auch unverbindlicher) Mitarbeit zunehmend Menschen gebraucht werden, die – in Zusammenarbeit mit dem Vorstand – verantwortlich die Leitung von Projekten übernehmen. Und auch die Vergabe kostenpflichtiger Leistungen an Dritte muss inhaltlich vorbereitet, betreut und abgenommen werden. 

Wo wollen wir hin? Im Ergebnis der Diskussion haben wir (neben der Arbeit an kleineren Baustellen) vier uns wichtige Ziele identifiziert, die wir für den Verein erreichen wollen: 

1. eine bessere Planung und Organisation unserer Freiwilligenarbeit („Freiwilligenmanagement“) u. a. zur Unterstützung bestehender, zum Aufbau neuer Projektteams und insbesondere der Verzahnung dieser.

2. eine den heutigen Anforderungen und Möglichkeiten entsprechende Präsentation des Vereins und seiner Angebote (u. a. Neu-Design der Website), 

3. die Integration aller in unseren Projekten vorhandenen genealogischen Daten in Gedbas4all (realisiert bereits bei den offline erfassten Historischen Adressbüchern, in nächsten Schritten geplant für die Verlustlisten, Totenzettel und Familienanzeigen) und schließlich 

4. die Rechtskonformität der Vereinstätigkeit speziell im Hinblick auf urheberrechtliche und datenschutzrechtliche Anforderungen (ein weiteres Gerichtsurteil gegen uns möchten wir vermeiden!).

Die Klausursitzung zeigte wieder, dass die Arbeit im Vorstand durch Sachorientiertheit und gegenseitige Wertschätzung bei gleichzeitiger Einbringung unterschiedlicher Perspektiven und Fähigkeiten geprägt ist. Dies ist auch die Voraussetzung dafür, die ehrenamtliche Vorstandstätigkeit neben den individuellen beruflichen und familiären Verpflichtungen (und anderen persönlichen Interessen) leisten zu können. Noch mehr aber als in der Vergangenheit brauchen wir Eure Unterstützung, damit wir den Verein, seine Projekte und Angebote weiterentwickeln können!

In den nächsten Wochen werden wir die anstehenden Aufgaben präzisieren und dann mit konkreten Unterstützungsvorschlägen auf Euch zugehen. Auch unsere Mitgliederversammlung in Koblenz möchten wir für den Auf- und Ausbau persönlicher Kontakte in unserem sonst oft "virtuellen" Verein nutzen und laden Euch dazu noch einmal herzlich ein!

hinten, v.l.n.r. Uwe Baumbach, Susanne Nicola, Jesper Zedlitz, Thekla Kluttig, Marie-Luise Carl, Klaus-Peter Wessel
vorne, v.l.n.r. Horst Reinhardt, Doris Reuter, Andreas Job, Timo Kracke, Günter Junkers


Euer Vorstand


Interessante Entwicklungen in der GEDBAS-Nutzung

11.03.2016

Diagram mit Statistik zu GEDBASEin Blick auf die Statistik bei GEDBAS zeigte heute, dass die Zahl von 15 Millionen Personen überschritten wurde. Das war Anlass, ein paar Diagramme zu den in GEDBAS enthaltenen Daten zu erstellen. Dabei sind ein paar interessante Entwicklungen zu Tage getreten, die sich in den letzten zehn Jahren vollzogen haben.

Projektinformation *Grabsteine* 02/2016

31.01.2016

Auch in den Wintermonaten sind die Mitarbeiter vom Grabstein-Projekt aktiv und erstellen die Dokumentationen ihrer Friedhöfe.

So wurden im Januar 2016 die Grabsteine von insgesamt 41 Friedhöfen fotografiert und die Grabsteininschriften erfasst.

Neu im Projekt sind die Fotos, Namen und Daten von Friedhöfen folgender Regionen:
Augsburg, Bad Camberg, Bielefeld, Borken, Dithmarschen, Dortmund, Fulda, Hamburg-Ohlsdorf, Kiel, Lauterbach, Oberkochen, Oberspreewald, Plön, Segeberg und Meerbusch.

Außerdem bereichern Beiträge von ehemaligen deutschen Friedhöfen in Westpommern/Polen und Ostböhmen/Slowakei die Datenbank.

Eine Kooperation mit der Vereinigung der Familienforscher Memelland wird angestrebt, der erste kleine Friedhof in Litauen ist bereits veröffentlicht. http://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?v=memelland

Ständig werden zahlreiche virtuelle Friedhöfe aktualisiert.  Die Fotografen besuchen nach Ablauf einer selbst gesetzten Frist die Friedhöfe noch einmal und dokumentieren die zwischenzeitlich neu aufgestellten Grabsteine. Es kann sich lohnen die Datenbank *Grabsteine* immer mal wieder zu durchsuchen.

Holger Holthausen

Kölner Sterbeurkunden werden per Crowdsourcing erfasst

04.01.2016

Sterbeurkunde Köln 1876Das gemeinsame Crowdsourcing-Projekt des Historischen Archivs der Stadt Köln, der Westdeutschen Gesellschaft für Familienforschung und des Vereins für Computergenealogie geht weiter. 

Mit der Abschrift der Namen und Daten aus den  Sterbeurkunden der Kölner Innenstadt 1876-1938 werden nun weitere Urkunden les- und durchsuchbar gemacht. In den beiden letzten Dezemberwochen haben die ersten Erfasser bereits die ersten 1000 Urkunden ausgewertet. Die in der damals üblichen Kurrentschrift geschriebenen Urkunden sind nach kurzer Übung gut zu lesen. Sie enthalten im Durchschnitt die Namen von zwei bis fünf und mehr Personen. Die verwandtschaftliche Beziehung zu den Verstorbenen wird jeweils mit erfasst. Alle abgeschriebenen Namen sind hier:

http://des.genealogy.net/koeln_sterbeurkunden/search/index 

sofort durchsuchbar.  Da insgesamt über 134.000 Urkunden des Innenstadt-Standesamtes zur Auswertung bereitgestellt wurden, werden am Ende fast eine halbe Million Namen erfasst sein. Wer beim Abschreiben der Urkunden mitmachen will, findet alle weiteren Links zur Benutzerkennung, den Editionsrichtlinien und Erfassung in der Projektbeschreibung. Jeder kann mitmachen!

Im ersten DES-Projekt zu den Namensregistern der Kölner Innenstadt-Sterbeurkunden aus dem Zeitraum von 1938 bis 1978 hatten über 100 Teilnehmer 157.000 Daten aus 10.000 Seiten abgeschrieben. Hier kann man das Projekt „Sterberegister Köln“ zur Suche nach Namen oder Jahren durchsuchen.

Das neue Projekt wird von den Administratoren Günter Junkers und Alfons Heffen betreut.

Projektinformation *Grabsteine* 01/2016

03.01.2016

Das *Grabstein-Projekt* archivierte im Dezember 2015 Grabsteinfotos und Personendaten der Verstorbenen von 58 Friedhöfen.
Die neuesten Dokumentationen sind unter diesem Link zu finden:
http://grabsteine.genealogy.net/last_20.php

Eine Projektmitarbeiterin fotografierte in Belgien die deutschen Kriegsgräber in Langemark/Westflandern und erfasste die Daten von rund 33.000 Gefallenen:
http://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=3201

http://grabsteine.genealogy.net/

Informationen zum Grabstein-Projekt:
http://wiki-de.genealogy.net/Grabstein-Projekt/Interessante_Infos

Anerkanntes Projekt der Bürgerwissenschaft:
http://buergerschaffenwissen.de/projekt/digitale-dokumentation-von-grabsteinen

(Holger Holthausen)

CompGen auf der WhoDoYouThinkYouAre Live, 2016 in Birmingham

13.12.2015

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende. Aber auch für 2016 stehen schon wieder viele Termine für CompGen auf dem Programm. Zum ersten Mal werden wir auf der in England seit 2005 stattfindenden WhoDoYouThinkYouAre Live vertreten sein.

 

Die WhoDoYouThinkYOuAre Live wird auch in 2016 im NEC, Birmingham, direkt am Flughafen stattfinden. Die Veranstaltung ist ein Ableger der weltweit erfolgreichen TV-Show und den in England populären Magazins und zieht jedes Jahr zwischen 10.000 und 15.000 Besucher an. Mit diesen Besucherzahlen ist die Veranstaltung neben der RootsTech in Salt Lake City die größte Veranstaltung im Bereich der Genealogie.
Neben den auch in Deutschland bekannten kommerziellen Genealogie-Anbietern sind weitere für Großbritannien spezifische Aussteller vertreten und eine ganze Reihe an Genealogie-Vereinen präsentieren ihre Arbeiten.
Für Besucher gibt es neben der großen Ausstellung eine Vielzahl von Workshops, bei denen zu speziellen Themen Vorträge stattfinden. 

Projektinformation *Grabsteine* 12/2015

02.12.2015

Auch im November 2015 konnte die Datenbank Grabsteine erweitert werden, rund 40 *neue Friedhöfe* http://grabsteine.genealogy.net/last_20.php 
wurden dokumentiert. Somit bereichern 10.050 Grabsteinfotos und die Daten von 20.600 Grabsteininschriftendas Grabstein-Projekt.

Folgende Friedhöfe sind fotografisch bearbeitet und befinden sich momentan in der *Datenerfassung*: http://grabsteine.genealogy.net/in_progress.php

Laufend erreichen uns *Leserbriefe* http://wiki-de.genealogy.net/Grabstein-Projekt/Leserbriefe
von Nutzern der Datenbank, hier eine Auswahl (die realen Mitteilungen sind für diese Seite anonymisiert und teilweise gekürzt).

Schon gesehen? Die Rubrik *Besondere Gräber* 
http://wiki-de.genealogy.net/Grabstein-Projekt/Besondere_Gr%C3%A4ber
zeigt Grabsteine mit außergewöhnlicher Gestaltung oder zu außergewöhnlichen Zwecken. 
Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Besten Dank an alle unermüdlichen Bearbeiter!
(Holger Holthausen)

Für Archive und Bibliotheken: Fehlen alte Hefte der CG?

15.11.2015

 

 

Einen besonderen Service für öffentliche Archive und Bibliotheken bieten die Redaktion und der Verlag des Magazin COMPUTERGENEALOGIE (CG). Aus Nachlässen und Schenkungen von Mitgliedern des Vereins für Computergenealogie e.V. stehen in beschränkter Anzahl alte Hefte des schon im dreißigsten Jahrgang erscheinen Magazins zur Verfügung, damit die Zeitschrift möglichst komplett in der Bibliothek eingesehen werden kann.

Anfragen bitte an die Redaktion der CG oder direkt an <klaus-vahlbruch@gmx.de> , Telefon: 04331-870 70 54.
Anfragen von privat werden, so weit Hefte ausreichend vorhanden sind, beantwortet aber berechnet geliefert.

(Klaus Vahlbruch)

Auswanderer aus dem Großherzogtum Oldenburg in der Meta-Suche

09.11.2015

Mit der Datenbank "Auswanderer aus dem Großherzogtum" der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V. haben wir eine weitere Datenbank an unsere Meta-Suche angeschlossen.

 

Über die Datenbank:

Diese Datenbank enthält neben Auswanderern aus dem Großherzogtum Oldenburg teilweise auch deren nicht mit ausgewanderten Eltern und Geschwister, soweit sie bekannt sind. Diese sind aber zur Zeit noch nicht besonders gekennzeichnet.
Die Angaben stammen aus verschiedenen Quellen wie den Entlassungen aus der Staatsbürgerschaft, aus Vermerken in Kirchenbüchern, Seelenregistern und Familienregistern, aus Korrespondenz mit Familienforschern und Auswandererfamilien sowie von Vereinsmitgliedern.
Die OGF geht davon aus, dass den Benutzern dieser Datenbank weitere Information zu einzelnen Auswanderern und ihren Familien vorliegen. Deshalb werden alle Benutzer um Mithilfe gebeten bei der Ergänzung der vorliegenden Daten und bei der Suche nach weiteren Auswanderern aus dem Großherzogtum Oldenburg.
Bitte nutzen Sie die angebotenen Kontaktmöglichkeit für die Meldung neuer Auswanderer oder für Anmerkungen zu einzelnen Personen oder Familien.

Weitere Informationen zu Vorfahren und Verwandten der Auswanderer sind in den veröffentlichten „Oldenburgischen Ortsfamilienbüchern“ zu finden. 
Informationen über Oldenburgische Ortsfamilienbücher unter GenWiki

Quelle: auswanderer-oldenburg.de

 

Diese Datenbank wird mit dem System TNG (http://lythgoes.net/genealogy/software.php) realisiert. Durch das von Uli Heist programmierte PlugIn, können wir nun bequem weitere, allgemeine TNG Datenbanken an unsere Meta-Suche anbinden.

Wenn ihre Datenbank ebenfalls mit TNG realisiert wird und diese an die Meta-Suche angeschlossen werden soll, sprechen Sie uns gerne an. Bitte beachten Sie dabei, dass wir keine Datenbanken anbinden werden die rein private Genealogien beinhalten oder von Einzelpersonen betrieben sind.

GOV wurde in die Linked Open Vocabularies (LOV) aufgenommen

31.07.2015

Wieder haben wir einen wichtigen Schritt erreicht, die Bekanntheit von GOV zu erhöhen und den Einsatz unserer Ortsidentifikatoren zu verbreiten. Das GOV wurde in die Linked Open Vocabularies (LOV) aufgenommen http://lov.okfn.org/dataset/lov/vocabs/gov

Damit spielen wir nun mit den ganz Großen im Semantic Web zusammen. Wer nun nach Möglichkeiten der Darstellung von Ortsinformationen sucht, wird auch auf das GOV stoßen. Viele Semantic Web Tools bieten im LOV enthaltene Projekte direkt in Drop-Down-Menüs an, so dass man auch dort auf das GOV aufmerksam wird.

Schon jetzt wird das GOV als Orts- und Verwaltungsverzeichnis von externen Projekten genutzt, so z.B. dem Rostocker Matrikelportal oder dem Kieler Gelehrtenverzeichnis. Durch die Aufnahme in die LOV ist es nun noch leichter geworden, eine formale und maschinenlesbare Anbindung zu ermöglichen.

Noch eine Neuerung gibt es im GOV. Vor einigen Wochen haben wir im GOV-Team an einem Typsystem für das GOV gearbeitet. Diese Arbeit ist nun an erster Stelle sichtbar geworden, da die Typgruppen für die Einfärbung der Zugehörigkeitsdiagramm verwendet werden. Hier ist ein Beispiel:
http://gov.genealogy.net/HUSLUMJO45IB

Man kann nun auf einen Blick erkennen, um was für eine Art von 
Zugehörigkeit es sich handelt. Blau ist politische Verwaltung, lila
kirchliche Verwaltung, grün sind Gerichte, rot sind Wohnplätze. Da die politischer Verwaltung am umfangreichsten ist, wurde hier nochmal eine Gruppierung in sieben Stufen vorgenommen (von Staaten bis hin zu Stadtteilen), die sich im Blauton widerspiegeln.

Schöne Grüße, Jesper (Zedlitz)

Wartungsankündigung Mi, 08.07.2015

02.07.2015

Mittwoch, 08.07.2015 ab 01.00 Uhr werden Umbauten an zentralen Netzwerk-Komponenten notwendig. 

Es werden daher zunächst alle Projekte und Services einschließlich der Mailinglisten komplett unterbrochen sein und nach Fertigstellung der Arbeiten wieder zugeschaltet werden. Wir versuchen, die Unterbrechung so kurz wie möglich zu halten und wollen spätestens Mittwoch, 08.07.2015 12.00 Uhr fertig sein. Wir setzen alles daran, eher fertig zu werden. In diesem Fall werden die Services natürlich auch eher wieder bereitgestellt und es erfolgt eine Benachrichtigung über die Projekt-Mailinglisten. 

Vielen Dank für das Verständnis. 

genealogy.net
Die Technik

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